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nebligen Wald
The House.

“Home isn’t a place, its a feeling.”

Welcome.

Vor fast 30 Jahren gab es eine Gruppe von Studierenden, die den Wunsch äußerten, dass es einen Raum auf dem Campus Gelände der New Yorker Universität geben sollte, der von den Studierenden selbst gestaltet werden kann. Sie fanden, dass es zu wenig Möglichkeiten an der Uni gab, um sich kreativ auszuleben, eigene Projekte zu starten oder einfach abseits der Seminare zu diskutieren und sich in einem ungezwungenen Rahmen austauschen zu können. Doch die Bitten der Studierenden wurden ignoriert und so beschlossen sie einfach selber einen Raum zu erschaffen, der Platz für all das bietet, was ihrer Meinung nach an der Uni fehlte. Sie belegten das fertige Gebäude mit einem Zauber, sodass ihn nur Studierende der MUNY und Menschen, die von den Schlüsselträger*innen eingeweiht wurden, finden können. Denn der Raum sollte auch dazu dienen sich kritisch zu der Universitätsleitung und anderen Institutionen äußern zu können, ohne das man sich rechtfertigen muss.

Im Laufe der Jahre hat sich der Raum immer weiter vergrößert und ist mittlerweile ein  mehrstöckiges Baumhaus geworden. Es befindet sich am Anfang des Waldstückes auf dem Campusgelände direkt gegenüber des Verwaltungsgebäudes. Das Baumhaus wird von allen liebevoll „Little Home“ oder einfach nur „Little“ genannt. Es erscheint den Studierenden, wenn sie drei Mal an der Hintertür des Verwaltungsgebäudes vorbei laufen. „Little“ ist zwar ein offener Raum für alle Studierenden, aber wird immer von einer kleinen Gruppe selbstständig verwaltet, schließlich muss ein solches Projekt auch organisiert und am Leben gehalten werden. Die Mitglieder dieser kleinen „Orga-Gruppe“ nennen sich selber „Schlüsselträger*innen“, da sie alle Schlüssel für das Haus haben und immer abwechselnd das „Little“ aufschließen und den Studierenden vor Ort als Ansprechperson zur Verfügung stehen. Natürlich gibt es immer wieder eine neue Gruppe von Schlüsselträger*innen, schließlich beendet jede*r irgendwann mal das Studium. Deshalb braucht es auch immer wieder neue Menschen, die Lust haben ein bisschen Verantwortung für das „Little“ zu übernehmen.

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